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Eisiges Herz

Autor: Giles Blunt Sprecher: Olaf Pessler Anzahl der CD: 6 Laufzeit: 443 Min. Verlag: Lagato - 2009 Preis: ca. 25 €
Es ist ein harter Schlag für Detective John Cardinal, als seine Frau Catherine tot aufgefunden wird. Seine Frau war manisch-depressiv, seit längerem bei dem renommierten und angesehenen Dr. Bell in Psychotherapie. Dabei ging es ihr doch eigentlich recht gut....
Immer mehr Zweifel tauchen bei dem Detective auf und er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Nicht so einfach, wenn jemand vorher als psychisch krank abgestempelt war. Genährt wird der Verdacht das etwas nicht stimmt, als einige Beileidskarten den Cop erreichen und in ihm Schuldgefühle am Tod seiner Frau wecken. Hier ist ihm Dr. Bell in der Erstellung eines Täterprofils eine wertvolle Hilfe, der Mann kennt sich zweifelsohne aus in seinem Metier.
Zeitgleich ermittelt eine Kollegin von John in einem Kinderpornografiefall doch sie kommt leider kaum voran. Die Fotos sind schon älter, das Kind mittlerweile sicher eine junge Frau.
Unterdessen geschehen weitere Suizide, teilweise recht spektakulär und John Cardinal fragt sich langsam, ob es ein Zufall sein kann, dass diese alle Patienten von Dr. Bell stammen. Langsam kommt auch die Kollegin im Pornofall weiter, was sie nicht weiß ist, dass dieses missbrauchte Mädchen auch mittlerweile in Therapie ist.....
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Es beginnt mit Verzweiflung und endet mit Zorn. Anfänglich ein wenig schleppend gestaltet sich die Handlung zunehmend deutlicher und der Hörer wird in die unterschiedlichen kleineren Geschichten einbezogen. Nach und nach wird das Ausmaß bewusster und fesselt auf besondere Weise. Die Geschichte fasziniert insbesondere dadurch, weil hinter der Handlung ein gut recherchiertes Geschehen steckt.
Olaf Pessler liest gut und irgendwie gelingt es ihm sehr subtil, den Eindruck zu erwecken, dass es in allem wirklich nur ihn als Sprecher braucht. Von daher erwartet den Hörer eine Produktion, die ihn mehr und mehr fesseln wird. Insbesondere da ein immer breiteres und dichteres Gefühl des Unbehagens seinen Raum einfordert und dafür sorgen wird, unbedingt weiter zu hören.
Renate Prohaska
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